Schalke

„Wo liegt denn Schalke?“,
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wollte der König von Schweden einst von Ernst Kuzorra wissen, dem vielleicht größten Gelsenkirchener Fußball-Idol aller Zeiten. Die Antwort: „Anne Grenzstraße, Majestät!“ Drei kleine Worte. Die aber eigentlich alles zum Ausdruck bringen, was den FC Gelsenkirchen- Schalke 04 e. V. so einzigartig und liebenswert macht: viel, viel Selbstbewusstsein, kombiniert mit Können, Erfolgswille, Volksnähe und einem ausgeprägten Heimatstolz.

Die Erfolgsgeschichte in Königsblau nahm am 4. Mai 1904 ihren Anfang, als im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke von fußballbegeisterten Schülern „Westfalia Schalke“ gegründet wurde. Dieser Verein sollte in den 30er- und 40er-Jahren unter dem Namen „FC Schalke 04“ u. a. sechs Deutsche Meisterschaften und einen Pokal-Sieg erringen.

Mit dieser ersten großen Zeit der Knappen und ihrem berühmten Kurzpassspiel, dem „Schalker Kreisel“, sind Spieler mit Rang und Namen verbunden, von denen Ernst Kuzorra, Fritz Szepan und Ötte Tibulski womöglich die mit unvergänglicher Strahlkraft sind. Nach dem Krieg gewannen die Schalker bislang noch einen Deutschen Meistertitel (1958), und sie konnten dreimal das DFBPokalfinale (1972, 2001, 2002) für sich entscheiden.

In der Bundesliga hat Schalke 04 eigentlich auch immer von sich reden gemacht – durch seine Verstrickung in den Bundesligaskandal von 1971 ebenso wie durch Berg- und Talfahrten in den Jahrzehnten danach. Die vereinsinternen Auseinandersetzungen auf Führungsebene sind schon fast eine Legende für sich und scheinen teilweise dem Drehbuch einer Seifenoper gefolgt zu sein.

Seit Mitte der 90er-Jahre aber liegen die Knappen wieder konsequent auf Erfolgskurs: Sie wurden immerhin einmal „Deutscher Meister der Herzen“, zweimal DFB-Pokalsieger und einmal sogar UEFA Cup-Sieger (1997).

Unter den königsblauen „Freunden, die zusammenstehn“ genießen nicht wenige heute Idol-Status. Um nur die wichtigsten zu nennen: Ernst Pörtgen, Ernst Kalwitzki, Otto „Ötte“ Tibulski, Rudi Gellesch, Herbert „Budde“ Burdenski, Willi Schuh, Bernhard „Natz“ Füller, Hans Kleina, Berni Klodt, Willi Schulz, Herbert „Catcher“ Sadlowski, Manfred Kreuz, Erwin und Helmut Kremers, Klaus Scheer, Herbert „Aki" Lütkebohmert, Klaus Fischer, Rüdiger Abramczik, Norbert Nigbur, Hannes Bongartz, Reinhard „Stan“ Libuda, Rolf Rüssmann, Bernard Dietz, Olaf Thon, Klaus Täuber, Klaus Fichtel, Marc Wilmots, Ingo Anderbrügge, Thomas Linke, Jens Lehmann, Jörg Böhme, Andreas Möller und Gerald Asamoah.

Historie

Vor 35 Jahren
Parkstadion-Eröffnung gegen Feyenoord
Diesem Tag fieberten die Knappen entgegen: Am 4. August 1973 öffnete das Parkstadion zum ersten Mal seine Tore.

Legenden

3:0 über Hamburg
Schalke ehrte 58er Meistermannschaft
Am 18. Mai 1958 gewann die Schalker Elf um Kapitän Berni Klodt mit einem 3:0-Sieg gegen den Hamburger SV die siebte Deutsche Meisterschaft.

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