Schilderstandorte
Grotenburg-Stadion
„Ihr werdet uns nicht los“
Das Grotenburg-Stadion ist die Heimat des KFC Uerdingen und aller Krefelder Fußballträume. Unvergessene europäische Duelle gegen Dresden oder Barcelona ließen den Puls einst in die Höhe schnellen. Auch der KFC mittlerweile in der Oberliga spielt, rufen die treuen Fans trotzig allen etablierten Vereinen entgegen: „Ihr werdet uns nicht los“
Stadion Löschenhofweg
Ausbildung fürs „Golden Goal“
Im Stadion am Löschenhofweg und dem komfortablen Trainingsgelände bildete Bayer stets mannigfaltige Talente aus. Auch Oliver Bierhoff, der Deutschland 1996 zum EM-Titel schoss, genoss hier eine erstklassige Ausbildung.
Rathaus Uerdingen
„Op de Maat“ mit dem Araber
Die idyllische Rheinstadt Uerdingen ist in jedem Fall eine Reise wert. Der weitläufige Deich lädt zum Spaziergang ein, die vielen Lokalitäten zum Verweilen. Oder Sie gehen einfach mal „Op de Maat“, wie die Uerdinger im besten Dialekt ihren Marktplatz nennen. Hier wurden schon rauschende Aufstiegspartys gefeiert. Immer mittendrin: Franz Raschid, der „Araber“.
Seidenweberhaus
Missgriff in der „Eishockeystadt“
Ob das Seidenweberhaus nun ein interessantes Gebäude oder ein architektonischer Missgriff sei, darüber streiten die Krefelder schon lange. Altkanzler Helmut Kohl empfing hier schon den amerikanische Vize-Präsidenten Georg Bush. Und als die Fußballer den DFB-Pokal in die „Eishockeystadt“ holten, wurde an dieser Stelle mal so richtig gefeiert.
Zoo Krefeld
„Gibt's denn das, gibt's denn das?“
Der Krefelder ist mit Affenhaus und Tropischem Garten allemal einen Besuch wert. Am 19. März 1986 kamen allerdings nicht mal die Dickhäuter zur Ruhe, als die Uerdinger nebenan in der Grotenburg mit einem 7:3 über Dresden Europacup-Geschichte schrieben. „Gibt's denn das, gibt's denn das?“, fragte auch ZDF-Kommentator Rolf Kramer ungläubig in sein Mikro.
Bayer-Chemiepark
Mutiert zum FC Bayer „Überdingen“
Dass der WM-Ball 2006 so präzise ins Eck fliegen konnte, lag am Material der Polyurethan-Kugeln, deren Zutaten aus dem Bayer-Chemiepark stammten. Aber die Verbindeung zwischen Werk und dem deutschen Volkssport Nummer 1 ist noch größer. Etliche Spieler des Krefelder Bundesligisten absolvierten hier eine Ausbildung, so dass aus Bayer Uerdingen ganz rasant Bayer „Überdingen“ werden konnte.
Burg Linn
Super-Funkel jagt Frankenstein
Wenn Sie auf ehemaligen Ritterpfaden wandern wollen und nachempfinden möchten, wie die Burgfräuleins mitsamt ihrem Gesinde im Mittelalter gelebt haben, dann sind Sie in diesen Mauern genau richtig. Die Uerdinger Fußballer nutzten die romantische Kulisse schon zu spannenden Werbe-Filmen, in denen „Super-Funkel“ Frankensteins Monster jagte.
Hauptbahnhof
Republikflucht durch die Tiefgarage
Der moderne Bahnhof besticht durch eine historische Fassade. Keinen Sinn hatte dafür der DDR-Fußballer Frank Lippmann, der die Tiefgarage des anliegenden Hansa-Hotels nach einem Europacupspiel in Uerdingen zur Republikflucht nutzte.
Galopprennbahn
Für eine handvoll Euro gegen Bayern
Seit 1913 werden hier die Vierbeiner aufs Geläuf geschickt. Auf der renommierten Krefelder Galopprennbahn können Sie reich werden. Wenn die Siegwette nicht trifft, zumindest an Erfahrung. Nur 2.688,05 Euro musste Markus Oellers investieren, um sich 2005 einen Platz im Uerdinger Kader zu ersteigern – und schließlich für vier Minuten gegen die Bayern auflaufen zu können.
Restaurant Wilhelmshöhe
Elf Freunde und ein Schwur
Das Restaurant Wilhelmshöhe diente dem FC Uerdingen 05 über Jahrzehnte als gemütliche Vereinsgaststätte, in der sich aktive und passive Mitglieder nicht nur nach Spielen regelmäßig trafen. „Elf Freunde wollen wir sein, um Siege zu erringen“, lautete der Schwur der Uerdinger.
Haus Kleinlosen
„El Milagro“ schockte Schalke
Unweit der Galopprennbahn war das Haus Kleinlosen immer schon Markt und Börse, Kino und Theater, Konzert- und Tanzsaal sowie ein Treffpunkt für Verliebte. Hier schwor Trainer Tippenhauer sein Team 1983 auf den Aufstieg ein. Dank unzähliger Paraden von Werner Vollack, den sie in Spanien ehrfurchtsvoll „El Milagro“ (Das Wunder) nannten, wurde sogar Schalke aus der Bundesliga gekippt.














