Deutsche Fußball Route NRW

Schilderstandorte

Hauptbahnhof
Mit Viktoria im Bummelzug

Als die Schalker noch Serienmeister waren und die „Viktoria“ als Vorgängertrophäe der Meisterschale gewannen, war bei der Rückkehr der Helden stets so richtig großer Bahnhof. Schon auf den Bahnsteige wurde gefeiert, was das Zeug hielt. Auch heute noch geht es in „Charlys Bummelzug“ rund, wenn „Königsblau“ spielt. Die Bahnhofskneipe gehört schließlich Teambetreuer Charly Neumann.

Grenzstraße
Schalker Kreisel hinter der Mauer

Nahezu gar nichts erinnert an der Grenzstraße daran, dass an dieser Stelle früher Sportgeschichte geschrieben wurde. Hinter der längst abgerissen Mauer stand einer der ersten Plätze, auf dem „königsblauer“ Fußball gespielt wurde und es Schalke kreiseln ließ.

Ostfriedhof
Ein Genie namens Stan Libuda

Wenn „Stan“ Libuda aufspielte, schaute manchmal sogar die Gegner gebannt hin und waren fasziniert. „Er war ein Künstler, ein Genie. Wer ihn spielen sah, vergisst ihn nicht“, sagen jene, die ihn kannten. Leider starb Libuda viel zu früh, auf dem Ostfriedhof fand er seine letzte Ruhe.

Schalker Markt
Am Pulsschlag einer Erfolgsepoche

Geblieben ist nur ein Parkplatz und der Name. Doch wer in Gelsenkirchen den Schalker Markt sucht, dem wird garantiert der richtige Weg gezeigt. Hier ist die Heimat des FC Schalke 04 und wer die Ohren spitzt, kann den Hall längst vergangener Meisterfeiern immer noch hören.

Fankneipe Auf Schalke
Tatsachen am Tresen

Wenn Sie eines der Schalker Idole mal persönlich treffen wollen, ist die Fankneipe die beste Anlaufstelle. Hier finden regelmäßige Stammtische unter Beteiligung der Stars statt. Das hat Tradition, im ehemaligen Vereinslokal der „Königsblauen“ wurde schon früher nicht nur über die Mannschaftsaufstellung diskutiert. Garantiert keine Gerüchte, sondern nur Tatsachen.

Glückauf-Kampfbahn
Tausend Tore unter Ahornbäumen

2000 Brieftauben verkündeten nach alter Ruhrgebietssitte 1928 die Eröffnung der Glückauf-Kampfbahn in alle Welt. Bis 70.000 Menschen schauten zu, wie Schalke in seinen Jubeljahren richtig aufdrehte, an die tausend Tore schoss und Kinder, die sich einen Platz auf dem Lattengebälk ergattern konnten, vibrieren ließen. Unter Ahornbäumen lebt der Mythos Schalke bis heute weiter.

Veltins-Arena
Rollrasen im 5-Sterne-Tempel

Fünf Sterne – und damit die höchste Kategorie – vergab die UEFA, als sie die neue Veltins-Arena begutachtete. Fußballspiele vor 61. 524 Zuschauern sind an dieser Stelle ein Genuss. Exklusiv ist der ausfahrbare Rollrasen, die Dachkonstruktion und auch die eigene Schalke-Kapelle, die bei einer Stadionführung besichtigt werden kann.

Schalke Museum
Eurofighter im Erlebnistunnel

Auf 600 Quadratmetern wird alles geboten, was den „Mythos Schalke“ ausmacht. Clou ist der Erlebnistunnel, der alleine die gemäßigten Eintrittpreise rechtfertigt. Nostalgische Wochenschau-Rückblicke aus der 30er-Jahren reißen ebenso vom Hocker wie die noch wesentliche frischere Geschichte der Eurofighter.

S04-Geschäftsstelle/Fanshop
Der „Schwatte“ und das Leucht-Logo

Das drehbare Vereinslogo auf der Schaltzentrale der Schalker Macht leuchtet natürlich in „Königsblau“ und in der Poststelle arbeitet immer noch Erwin Koslowski. Der Haudegen, den sie den „Schwatten“ nannten, wirkte aktiv an der Meisterschaft von 1958 mit und kann den Blick über Trainingsgelände, der von der Geschäftsstelle besonders intensiv ist, nur empfehlen.

Parkstadion
Rolltreppe abwärts in der Betonschüssel

Keiner das Parkstadion, unabdingbar, um an die Spiele der WM 1974 zu kommen, war der Bau der zugigen Betonschüssel aber trotzdem. Große Erfolge der Heimmannschaft waren rar gesät, vielmehr stieg Schalke sogar drei Mal in die 2. Liga ab. Die Rolltreppe vom Kabinenbereich auf den Rasen steht noch, ist mittlerweile aber abgeschaltet.

Das kleine Museum
Mit Knappenkarte auf Nachtwanderung

Im „kleinen Museum“ finden Sie alles, was das Leben im Ruhrpott ausmacht. Der Arbeitsalltag auf dem Pütt ist hier ebenso ein Thema, wie die Knappenkarte aus der Veltins-Arena. Im „Schalker Zimmer“ finden Sie die Original-Schuhe von Eurofighter Marc Wilmots. Und die Nachtwanderung auf die nahe gelegene Halde sollte keiner verpassen.