Deutsche Fußball Route NRW

Schilderstandorte

Kölner Dom
Weisweilers letzte Ehre

Am Wahrzeichen von Köln kommt keiner vorbei und die meisten wollen das nicht. Knapp drei Millionen Gäste jährlich können sich nicht irren. Im Meisterwerk gotischer Architektur, das inzwischen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht, fand auch der Trauergottesdienst für Hennes Weisweiler statt. Über 6000 Menschen erwiesen dem Meistertrainer die letzte Ehre.

Sportklause Nelles
Am Tresen mit Hans Schäfer

Der Name sagt alles, in der Sportklause Nelles ist König Fußball das beherrschende Thema – selbst wenn der 1. FC Köln nicht spielt. Kein Wunder, kippten sich schon die 54er-Weltmeister Fritz Walter und der Kölner Hans Schäfer ein kühles Kölsch. Am Tresen treffen Sie noch weitere Sportler.

RheinEnergieStadion
WM-Flair für alle Zeiten

Nicht nur bei der WM 2006 war die Atmosphäre in der RheinEnergieStadion herausragend. Wenn der “FC“ aufläuft und 50.000 Kehlen „Viva Colonia“ singen, gibt es regelmäßig eine Fortsetzung des WM-Flairs. Das ist prima.

 

FC-Museum
„Poldi“, „Icke“ und die anderen

„Poldi“ Podolski, „Icke“ Häßler, „Toni“ Schumacher, Wolfgang Overath oder Hans Schäfer. Im FC-Museum treffen Sie alle Kölner Helden von damals und heute. Dazu Schalen, Fahnen und Pokale, die keiner verpassen darf.

 

Hennes-Weisweiler-Akademie
Mit Herberger die Schulbank drücken

Auch die größten Trainer mussten mal die Schulbank drücken und sich ihr Wissen aneignen. Noch bevor Sepp Herberger Weltmeister wurde, lehrte er an der Fußballtrainer-Akademie der Sporthochschule Köln ebenso wie später Hennes Weisweiler, nach dem die Einrichtung 2005 umbenannt wurde. Alle Bundesliga-Trainer mussten hier zur Ausbildung.

Geißbockheim
Strafrunden um den Decksteiner Weiher

Am Geißbockheim finden Sie das Trainingsgelände und alles in allem das Herz des 1. FC Köln. Wenn er da ist, wird vielleicht Präsident und Weltmeister Wolfgang Overath in seinem Büro empfangen. Ansonsten spazieren Sie ein wenig um den „Decksteiner Weiher“. Vor Gegenverkehr wird aber gewarnt, denn nach Niederlagen müssen die Profis hier bisweilen ihre Strafrunden drehen.

 

Südstadion
Rausschmiss in der Halbzeitpause

Eine Entlassung in der Halbzeitpause eines Fußballmatches. Dieses historische Schmankerl, über das der Leidtragende Toni Schumacher erst viel später lachen konnte, trug sich 1999 im Südstadion zu. Fortuna-Präsident Jean Löring war halt kein Freund halber Sachen und zeigte dem Toni die Tür.

Südfriedhof
Die wilden Träume des fröhlichen „Schäng“

Als Tausendsassa galt Jean Löring, den sie in Köln den „Schäng“ nannten und dessen einzige Liebe de Südstadtverein Fortuna gehörte. Abgesehen von der Saison 1973/74 schaffte es der fröhliche „Schäng“ aber nicht, seine wilden Träume von der Bundesliga umzusetzen. Auf dem Südfriedhof fand er ebenso wie Franz Kremer, der „Vater der Bundesliga“, seine letzte Ruhe.

 

Deutsches Sport & Olympia Museum
Wembley-Tor und Ewalds Zettel

„Siehste, der Ball war doch nicht drin.“ Wer mag, kann sich im Deutschen Sport & Olympia Museum das berühmte Wembley-Tor tausend Mal auf Video anschauen, um Deutschland nachträglich zum Weltmeister 1966 zu küren. Und ein Blick in den privaten Notizblock von „Zettel-Ewald“ Lienen wird Ihnen auch gewährt.

Rathausplatz
Nur 5:0 und trotzdem Meister

Mönchengladbach schoss Tor um Tor, kam aber nicht über 12:0 hinaus. Obwohl der 1. FC Köln am letzten Spieltag der Saison 1977/78 „nur“ 5:0 gewann, reichte das zum Meistertitel. Was für ein Krimi! Als auch noch das Double perfekt war, wurde am und im Rathaus gefeiert – und zwar richtig.

 

Domforum
Eine Kerze für den Sieg

Im funktionalen Domforum erfahren Sie alles, was Sie im monumentalen Gebäude erwartet. Ein Licht wird ohnehin jedem Besucher aufgehen – zumindest, wenn sie eine Kerze anzünden. Viele Fußballfans machen das vor dem Anpfiff für den Sieg ihrer Mannschaft.