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Römisch-Germanisches Museum

Das Römisch-Germanische Museum (Foto) befindet sich an der Südseite des Domes. Es wurde über dem Fundort des Dionysosmosaiks (220-230 n. Chr.), einem 7,5 x 10 m großen „Steinteppich“ im Speisesaal einer römischen Kaufmannvilla, erbaut. Seit der Eröffnung 1974 ist das Museum eines der meistbesuchten Deutschlands. Als Zeugnisse der römischen Stadtgeschichte können hier das Grabmal des Poblicius und Holzpfeiler der ersten Brücke über den Rhein besichtigt werden. Glanzpunkte sind die weltweit größte Sammlung römischer Gläser sowie eine herausragende Kollektion römischen und frühmittelalterlichen Schmucks. Zahlreiche Exponate zum römischen Alltagsleben, Inschriften und Porträts vermitteln eine klare Vorstellung von der Stadtentwicklung des römischen Köln.

Roncalliplatz 4, 50667 Köln (direkt am Hbf./Dom)

Rheinseilbahn

Vom Zoo bis zum Rheinpark können Besucher seit 1957 die schönsten Aussichten auf Köln schwebend aus der Vogelperspektive erleben, nämlich mit der ersten Seilschwebebahn Europas, der Kölner Seilbahn. Sie ist nicht nur die einzige, einen Strom überquerende Seilbahn in Deutschland, sondern auch das sicherste Verkehrsmittel der Welt.
12 Millionen Fahrgäste haben die
1 km lange Strecke über den Rhein unfallfrei überlebt. Seit der Saison 2004 können auch nachtaktive Fahrgäste zu bestimmten Terminen über den Rhein schweben und einen wirklich faszinierenden Blick auf das fotogene nächtliche Köln riskieren.

Riehler Str. 180, 50735 Köln

Museum Ludwig

Direkt am Hauptbahnhof/Dom gelegen, beherbergt das Museum Ludwig über 350 Werke der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwartskunst. Zu sehen sind u. a. Werke von August Macke, Marc Chagall, Paul Klee, Henri Matisse, Edward Hopper, Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Gezeigt werden zudem zeitgenössische Kunstwerke aus Malerei, Plastik und Objektkunst, eine grafische Sammlung mit 2.000 Zeichnungen, Aquarellen und Collagen, mehr als 150 Originalwerke und 700 Druckgrafiken von Pablo Picasso sowie eine der größten deutschen Fotoabteilungen und Videoinstallationen. In den Nachmittagsstunden gibt es im hausinternen Café Pianomusik live.

Bischofgartenstr. 1, 50667 Köln

Wallraf-Richartz-Museum

Das älteste Kölner Museum, direkt an den Rathausplatz grenzend, ist eine der großen klassischen Gemäldegalerien Deutschlands. Die Mittelalterabteilung bietet einen nahezu lückenlosen Überblick über die Entwicklung der Kölner Tafelmalerei von 1300-1550, die Barockabteilung brilliert mit bedeutenden Werken von Rubens und Rembrandt und die Abteilung des 19. Jahrhunderts präsentiert Gemälde der Romantik, des Realismus und des Impressionismus.

Martinstraße 39, 50667 Köln

Imhoff-Stollwerck-Museum

(Schokoladenmuseum)

Das Schokoladenmuseum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Sport und Olympia Museums. Es zeigt anschaulich 3.000 Jahre Schokoladengeschichte und schreibt die Erfolgsstory der Kakaobohne weiter. Eine Sünde wert ist das – erlaubte – Schöpfen leckerer Kostproben aus dem Schokoladenbrunnen. Wer kann da achtlos vorbeigehen?

Rheinauhafen 1a, 50678 Köln

Museum für Angewandte Kunst

Das 1888 gegründete Museum für Angewandte Kunst befindet sich seit 1989 im Museumsgebäude, das ursprünglich 1953-57 für das Wallraf-Richartz-Museum erbaut wurde, und präsentiert Möbel, Keramik, Glas, Schmuck, Silber, Zinn, Textilien, Mode, Kunsthandwerk und Design vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

An der Rechtschule, 50667 Köln

Kölnisches Stadtmuseum

Das Kölnische Stadtmuseum wurde 1888 als „Historisches Museum der Stadt Köln“ gegründet und zeigt die politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschichte der Domstadt vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Der städtische Alltag der unterschiedlichen Epochen wird lebendig dargestellt. 2.000 qm Ausstellungsfläche sorgen mit ca. 5.000 Exponaten dafür, dass Langeweile keine Chance hat.

Zeughausstraße 1-3, 50667 Köln

Kölner Karnevalsmuseum

Im Sowieso erwartet den Gast eine Kölsche Spezialität, das Kölner Karnevalsmuseum. Auf einer Fläche von 1.400 qm wird die Geschichte und die Vielfalt des Karnevals von seinen Anfängen seit dem Jahr 1823 bis in die Gegenwart thematisch und chronologisch geordnet erzählt. Die Ausstellung scheut nicht die kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und spart auch den alternativen Karneval nicht aus. Ob klassischer Festwagen, die Kulisse einer Stunksitzung oder die Bütt der Rosa Sitzung, der Besucher wird mit einem tiefen Einblick in die Kölner Jeckenseele entlassen.

Maarweg 134-136, 50825 Köln

Groß St. Martin

Mitten in der Kölner Altstadt steht der imposante Vierungsturm von Groß St. Martin. Zwischen 1151 und 1240 wurde die romanische Kirche erbaut. Besonders sehenswert ist das 25 m hohe Langhaus. Hier liegen archäologische Funde aus dem ersten und zweiten Jahrhundert. Die Kreuzigungs- und Grablegungsgruppe von T. van de Burch von 1509, das Dreikönigstriptychon von 1530 und der fast lebensgroße „Schmerzensmann“ aus dem 16. Jh. zählen zu den Attraktionen im Inneren. Die Gässchen rund um die Kirche werden unter den Begriff „Martinsviertel“ zusammengefasst. Mit seinen urigen Restaurants, Bierkneipen und Hausbrauereien lädt es nicht nur den Kulturhungrigen zum Verweilen ein.

An Groß St. Martin, 50667 Köln